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Hautallergie beim Hund – Fallpräsentation

  • Autorenbild: Francesca Zimmermann
    Francesca Zimmermann
  • 6. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Wie Futteranpassung & TCM nachhaltig helfen können


Hautallergien gehören zu den häufigsten und zugleich belastendsten Problemen bei Hunden. Juckreiz, Entzündungen und wiederkehrende Hautveränderungen beeinträchtigen nicht nur das körperliche Wohlbefinden, sondern auch die Lebensqualität der Tiere – und ihrer Besitzer.

Diese Fallpräsentation zeigt exemplarisch, wie eine gezielte Futteranpassung in Kombination mit Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) zu einer deutlichen und nachhaltigen Verbesserung führen kann.



Ausgangssituation – Fall „Lolita“ (Name geändert)


Die französische Bulldogge „Lolita“ wurde aufgrund Hautprobleme und Juckreiz vorgestellt.


Klinische Befunde vor der Behandlung:


  • Stark gerötete Pfoten

  • Furunkeln, insbesondere im Pfotenbereich

  • Deutlich entzündeter Zwischenschenkelbereich mit Rötung und Krustenbildung

  • Wunden, Krusten und haarlose Stellen im Kopfbereich


Die Gesamtheit aus Vorgeschichte und Symptombild wies auf eine allergisch bedingte Hauterkrankung hin, die nicht nur die Haut, sondern auch das Immunsystem und das Allgemeinbefinden erheblich beeinträchtigte.



Therapieansatz – ganzheitlich und individuell


Ziel der Behandlung war es nicht, die Symptome kurz- oder langfristig zu unterdrücken, sondern die Ursachen der Hautprobleme ganzheitlich anzugehen.

Der Therapieplan setzte sich aus mehreren Bausteinen zusammen:

 

1. Futteranpassung

  • Umstellung auf eine individuell geeignete, gut verträgliche Ernährung

  • Eliminierung von potenziell allergieauslösenden Komponenten im Futter

 

2. Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

  • Akupunktur zur Reduktion des Juckreizes, zur Regulation des Immunsystems und zur gezielten Unterstützung der Hautfunktion

  • TCM-Pflanzenformulierungen, individuell auf den Patienten abgestimmt



Ergebnis – deutliche Verbesserung und Beschwerdefreiheit


Bereits nach eine Woche nach Therapiebeginn konnte eine deutliche Verminderung des Juckreizes und somit des Kratzens festgestellt werden. Nach 5 Wochen war der Juckreiz aufgehoben und das Hautbild normalisierte sich.


Allgemeines Ergebnis:

  • Keine Juckreiz-Schübe mehr

  • Ruhige, gesunde Haut

  • Spürbar verbessertes Wohlbefinden



Vorher–Nachher: Detaillierte Verbesserungen


Die Verbesserungen waren nicht nur subjektiv wahrnehmbar, sondern auch objektiv in den

Vorher-Nachher-Fotos klar erkennbar:


  • Pfoten: keine Rötung mehr

  • Furunkeln: stark rückläufig und in Abheilung

  • Zwischenschenkelbereich: keine Rötung mehr, Krusten vollständig zurückgebildet

  • Kopfbereich: Krusten verschwunden, das Fell wächst wieder nach

 

Oder, wie es „Lolita“ selbst ausdrücken würde:

🐶 „Endlich kann ich entspannen!“



Fazit


Dieser Fall zeigt eindrücklich, dass Hautallergien beim Hund kein Schicksal sind, dem man hilflos ausgeliefert sein muss. Mithilfe von Diagnostik, individueller Futteranpassung und ganzheitlicher Unterstützung durch TCM lässt sich die Lebensqualität vieler betroffener Hunde deutlich verbessern.



Unterstützung für dich und deinen Hund


Leidet dein Hund unter wiederkehrenden Hautproblemen oder Allergiesymptomen? Wenn du dir einen strukturierten, individuellen und ganzheitlichen Behandlungsansatz wünschst, begleite ich euch gerne.

📩 Nimm Kontakt auf oder informiere dich weiter auf meiner Website. Gemeinsam finden wir heraus, was deinem Hund helfen könnte.




Die Illustrationen findest du unter "Merkblätter".

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© 2025 EnerQi | Praxis Enerqi (Elgg ZH) - Veterinärmedizinische Akupunktur | Dr. med. vet. CVA Francesca Zimmermann

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